Musik
Die Besetzung
- Gisa Pfnür-Reichelt (Gesang, Blues Harp, Piano)
- Lawrence Pripple (Gesang, 12-saitige Gitarre, Piano)
Im Pressespiegel
Frühschoppen beim Laredo Festival 2006
So viele Steine wie hier haben sich mir meines Wissens noch nie in den Weg gelegt. Nachdem ich Kuno Schmitts vom Laredo Festival angefragt hatte, ob ich denn spielen könne, war es ihm zwar recht, aber er wollte mich – ohne große Band – nur am Vormittag spielen lassen. Zunächst hieß es, es koste aber auch am Vormittag acht Euro Eintritt, und auf die Handzettel, die ich mit dieser Information druckte, bekam ich fast nur absagen, was ich, auch Schüler, natürlich verstehen konnte. Dass ich dann eine halbe Woche später erfuhr, es koste doch keinen Eintritt, konnte diese negative Werbebilanz kaum noch retten.
Dann kam die Zeitung. In einer der beiden großen Lokalblätter wurde mein Auftrittstermin fälschlicherweise für Sonntag statt Samstag, 11 Uhr, angekündigt. Doch das habe ich Martin Rücker längst verziehen, denn neben einer Berichtigung gleich am nächsten Tag brachte er noch ein Interview mit mir am Freitag vor dem Konzert.
Schließlich war noch meine geliebte 12-saitige Koa-Gitarre in Reparatur, weil der Tonabnehmer kaputt war, und seit vier Wochen lief ich schon hinter ihr her. Ich kann jedem, der vorhat, seine Taylor innerhalb der nächsten zwei Monate dringend zu brauchen, nur davon abraten, sie der deutschen Taylor-Guitars-Vertretung Headliner in Neustadt an der Aisch zu schicken. Fast eine ganze Woche nach dem Konzert konnte ich sie erst vom Music Shop in München abholen. Ich musste also auf einer geliehenen Gitarre spielen, deren Klang mich leider nicht ganz überzeugte. Herzlichen Dank fürs Leihen nochmals an Heinz Buder, den Vater von AB, von Bad Work Station.
Zehn Minuten vor dem Auftritt kam es dann noch zu technischen Problemen mit einem Mikrofonkabel, die ich mir allerdings – meine Lötkünste in Ehren – selbst zuzuschreiben habe. Herzlichen Dank auch auf diesem Wege an den freundlichen Techniker, der noch in aller Ruhe zum Lötkolben griff und das Kabel richtete.
Aber für all das, was schief gegangen war, lief der Auftritt eigentlich ganz gut. Fast zwei Stunden spielte ich, begleitet von meiner lieben Mutter am Piano, mit der Stimme und auf der Blues Harp.
Etwas erfreuliches gab es auch, denn ich fühlte mich bestätigt, dass der Entschluss, ein Bose Personalized Amplification System zu kaufen, richtig war.




