John Denver

John Denver singt und spielt Gitarre.
John Denver bei einem Konzert in den Niederlanden im Jahre 1997. Foto: Inge Kaminski

Kerstin Siewek

Kerstin Siewek im Portrait.

Kerstin Sieweks Weg zu John Denver begann auf einer Chortournee im Jahre 1975. Damals reiste sie vier Wochen durch die USA, um ihre amerikanischen Freunden mit deutschen und internationalen Songs zu erfreuen. Sie waren jeden zweiten Tag woanders. Untergebracht waren die Sängerinnen und Sänger bei Privatfamilien, von denen sie dann auch immer zu den Sammelpunkten gebracht wurden. Sammelpunkt war meistens der Busbahnhof der jeweiligen Stadt.

Sie hätte nie daran geglaubt, dass ein simples Autoradio einmal ihr Schicksal bestimmen würde. Doch auf dem Weg zu einem der besagten Sammelpunkte hörte sie zum ersten Mal „Take Me Home, Country Roads“. Es gab keine Ansage zu diesem Lied, und so kannte sie weder Titel noch Interpreten. Sie konnte sich nur an eine kurze Passage erinnern, die die Worte „West Verginia“ enthielten.

Doch das Lied rührte sie zu Tränen und so suchte sie, zurück in Deutschland, wochenlang nach jemandem, der das Lied kannte. Irgendwann fand Kerstin es schließlich heraus und 3 Tage später hatte sie ein vollständiges Sortiment seiner Alben zu Hause stehen.

Ab diesem Moment ließ sie John Denver nicht mehr los (wie herum man das jetzt auch lesen mag ;-))

Dies führte später dazu, dass die Musikschullehrerin für musikalische Früherziehung, die neben Singen und Gitarre spielen auch das Schlagzeug, das Akkordeon und die Mundharmonika spielt, selbst mit Johns Liedern auf die Bühne trat. Dieses Jahr stellt sie das sechste Benefizkonzert mit hunderten Besuchern auf die Beine. Mit Spendeneinnahmen aus ihren Konzerten unterstützt sie diverse Projekte, die teilweise von John Denver ins Leben gerufen oder unterstützt wurden.

„In loving memory of John Denver“ präsentiert Kerstin Siewek auf ihrer Internetseite eine Biographie unseres (meines ja schließlich auch) Vorbildes, Videoclips und Audiodateien von John und von sich selbst. Ein Besuch ist es auf jeden Fall wert!

Recherchiert aus eigenen Angaben sowie Recherche im Internet

John Denver Project

Die Mitglieder des "John Denver Project" stehen vor einem Strohlager, einer hat eine zwölfsaitige Gitarre, einer einen E-Bass in der Hand.

Das John Denver Project ist eine Band aus Dülmen in Nordrhein-Westfalen, die sich nach dem frühen Tod John Denvers zusammen gefunden hat, um seine Lieder zusammen zu interpretieren. Ausgehend von Andreas Elskemper, der seine Freunde Detlev Fliß und Robert Rickard im Jahr 1999 um sich sammelte, entwickelten sich zahlreiche Proben, bis es schließlich zu ersten Konzerten kam.

Mittlerweile veranstaltet das John Denver Project, erweitert um die Musiker Tina Schlief und Carsten „Cheppy“ Rzepka, neben zahlreichen Konzerten auch Workshops an der örtlichen Musikschule, bei denen interessierte Musiker in mehreren Proben in die Lieder eingebunden werden. Als Abschluss dieser Workshops, von denen der erste im Jahr 2005 statt fand, gibt es immer ein Konzert mit allen Teilnehmern.

Ich finde diese Idee des John Denver Projects, andere Musiker in Johns Musik zu integrieren, sehr gut, denn so werden Menschen geschaffen, die vielleicht ihrerseits wieder das musikalische Erbe John Denvers weitertragen.

Recherchiert aus der Internetseite des John Denver Projects.